12/02/11
Hauptmann, Ingenieur und Hubschrauberpilot
Hauptmann Oliver Makus ist Hubschrauberpilot bei der Heersfliegerverbindungs- und Aufklärungsstaffel 100 in Celle. In seinem Job muss ein Rädchen in das andere greifen: Bevor er seinen Hubschrauber überhaupt starten kann müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Vor jedem Flug erfolgt eine Flugberatung, eine Besprechung mit dem Wetterdienst, gemeinsame Absprachen mit dem Copiloten, Betankung und Check durch die Techniker sowie die Kontrolle der Helme und Rettungswesten. Darüber hinaus muss die Flugplatzfeuerwehr in Bereitschaft stehen, da ansonsten kein Start vom Tower genehmigt wird. „Und so greift ein Rädchen in das andere, funktioniert ein Rädchen nicht, funktioniert der ganze Flugbetrieb nicht. Ich bin im Grunde nur ein ganz kleiner Teil in diesem großen Motor.“
Oliver Makus ist seit nunmehr 11 Jahren bei der Bundeswehr. Nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrtechnik ging es für ihn weiter in seine heutige Dienststelle, nach Celle. An seine allererste Flugstunde kann er sich noch sehr gut erinnern: „Das werde ich meinen Lebtag nicht vergessen. Da hat mir mein Fluglehrer die Maschine übergeben und gesagt: „ja Olli versuch mal nur die Geschwindigkeit zu halten, die Höhe ist erstmal egal.“ Der Hubschrauber hat nichts gemacht von dem was ich wollte. Keine Chance!“ Lächelnd sagt er: „In der ersten Flugstunde habe ich gedacht, das bekomme ich nie hin.“ Nach nunmehr über 350 Flugstunden ist er froh damals nicht gleich aufgegeben zu haben: „Ich hab einen Job der mir unheimlich viel Spaß macht und der sehr abwechslungsreich ist.“
Enthusiasmus, Motivation und Einsatzbereitschaft sind Oliver Makus außerordentlich wichtig. Das er einmal in den Auslandseinsatz gehen wird steht für ihn daher außer Frage. Als Offizier und Vorgesetzter ist es ihm sehr wichtig ein Vorbild für die ihm unterstellten Soldatinnen und Soldaten zu sein: „Man kann Dinge nur beurteilen und bewerten, wenn man sie selbst erlebt hat. Als Vorgesetzter muss ich auch die Situation im Auslandseinsatz authentisch beurteilen können.“




















